Ist eine Wurzelsperre nötig?

Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Tetje » So 18. Mär 2012, 16:10

Hallo zusammen,

im Du musst registriert und eingeloggt sein, um Links sehen zu können. hatten wir das Thema und ich würde dieses interessante Thema gerne vertiefen. 8-)

Bei der Pflanzung von Clematis mit z.B. Rosen, ist hier eine Wurzelsperre nötig?
Viele Grüße
Tetje

„Habt Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“
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Re: Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Sunny » So 18. Mär 2012, 19:59

Wenn die Rose schon einige Jahre steht
und später eine Clematis dazugepflanzt wird,
ist keine Wurzelsperre nötig, da sich die Wurzel der Rose schon ihren Weg
nach unten gesucht hat.
Die Clematis pflanzt man dann in einem gewissen Abstand schräg zur Rose.
So sind sich die Wurzeln nicht im Weg und die Clematis kann in dieser Position
(optisch gesehen) gut in die Rose hineinwachsen.
Viele Grüße
Sunny
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Re: Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Elfriede » Di 20. Mär 2012, 18:50

Ich habe nur jenen Clematispflanzen eine Starthilfe gegeben, die ich an Obstbäume gepflanzt habe. Dadurch kommt das Gießwasser zur Clematis und sie kann sich mal ohne Konkurrenz etablieren. Rosen und Clematis habe ich schon öfter in ein Pflanzloch gegeben :D

Plastiktopf ohne Boden
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Re: Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Tetje » Di 20. Mär 2012, 18:54

Hallo Elfriede, hallo zusammen,

das mit der Sperre löst immer wieder eine Diskussion, besonders bei den Rosenfreunden, aus.

Ist eine Wurzelsperre überhaupt nötig und was genau kann hier passieren?
Viele Grüße
Tetje

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Re: Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Elfriede » Di 20. Mär 2012, 20:17

Ich bin der Meinung, dass es auf die Pflanzen und auch auf den Boden ankommt.

Mit Clematis und Rosen in einer Pflanzgrube hatte ich noch nie Schwierigkeiten, außerdem gibt es neben all diesen Paaren noch viele andere Stauden, Koniferen und Sträucher auf engstem Raum. Als ich vor vielen Jahren Buchen für einen Buchenbogen pflanzte, gab ich auf einen Platz Buche, Rose und Clematis. Würde ich Wurzelsperren geben, mein Garten wäre voll davon.

Man muß die Pflanzen beobachten, gibt es eine Mangelerscheinung, dann mit einer Düngung helfen. Jetzt könnte man hier schon wieder mit einem Thema anschließen, es wird nämlich viel zu viel gedüngt.

Dieses Foto habe ich vor ein paar Tagen beim Clematisschnitt gemacht. Ich wollte es bei der Frage nach den Pflanzabständen zeigen.
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Re: Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Magnolia-Line » Fr 11. Jan 2013, 08:37

Huch! Da wird es aber wirklich eng, Elfriede.
Aber der Erfolg scheint Dir Recht zu geben, zumindest wenn es noch junge Pflanzen sind.
Ich habe alte Phloxe gehabt, die haben 1qm-Fäche eingenommen...

Ja, diese Frage des Pflanzabstandes beschäftigt mich auch, zumal die Experten von MsG empfehlen die Rose 2-3 Jahre vorher zu pflanzen und dann die Clematis im Abstand von 1-2 m zu pflanzen.
Für mich wäre das nicht mehr harmonisch, sondern hätte eher den Charakter von gezielter/geleiteter Überwucherung :? :oops:

Würde es nicht genügen zu verhindern dass die Wurzeln beider Pflanzen ineinander wachsen? So eine Art Trennwand?
Ich meine, dann hätte doch die eine Pflanze die Möglichkeit sich nach rechts und die andere könnte sich nach links ausbreiten...
Magnolia-Line
 

Re: Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Tetje » Fr 11. Jan 2013, 12:52

Soweit mir bekannt, haben die bei MsG keinen Experten in ihren Reihen. ;) 8-) ;)
Viele Grüße
Tetje

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Re: Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Magnolia-Line » Fr 11. Jan 2013, 13:07

Was sagen die Experten zur "Trennwand"? :?: ;)
Magnolia-Line
 

Re: Ist eine Wurzelsperre nötig?

Beitragvon Hanninkj † » Fr 11. Jan 2013, 20:40

Ich habe sehr viel Clematis mit Rosen gesehen waehrend unsere Treffen in viele Laendern. Clematis wurde oft kurz in der naehe von Rosen gepflanzt. Clematis hat ganz andere und langere Wurzeln und dadurch ist kein Streit zwischen Beiden.
In Belgien habe ich eine sehr schoene Kombination von C. 'Romantika' mit eine sanft gelbe Rose und beiden waren ganz neben einander gepflantzt.

Ton
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