Hibiskussamen - Anzucht
Verfasst: Mo 19. Nov 2012, 16:19
Hallo Susy und Hibiskusfreunde,
ich bringe im Frühjahr, ab Mitte Februar bis Anfang Mai, ca. 400 bis 500 Samen in die Erde, davon gehen ca. 90% auf. Davon entwickeln sich aber wieder nur ca. 90% gut, die anderen krepeln gleich zu Anfang und werden entfernt. Dann entwickeln sich über den Sommer/Spätsommer noch mal einige nicht richtig und so reduziert sich das auf eine erträgliche Menge für die Überwinterung, d.h. im Moment stehen 300 kleine Pflanzen bei mir.
Ich habe früher mal einige Samen von Dick Johnson und Charles Atiu aufgezogen, aber diese waren extrem empfindlich in unserem Winter und sind fast alle relativ schnell kaputt gegangen, von Charles stehen gerade mal noch 3 Pfllanzen da, sie wachsen aber extrem langsam, sind nach drei fast vier Jahren erst an die 40cm hoch und verweigern hartnäckig die Blüte.
Ich zeige mal wie das bei mir anfängt mit der Anzucht der Samen und wie es sich dann weiter entwickelt.
Zuerst kommt dabei das Anritzen der Samen, dafür immer ein sehr scharfes Messer nehmen. Samen haben die Form von einem Embryo, oben ein rundes Köpfchen und nach unten hin gehen sie spitz zusammen, da sitzen die Wurzelanlagen. Die Samen werden so unter den Finger gelegt dass das runde Köpfchen hervorschaut und das wird nun angeritzt.
Ich nehme 10er Schalen (10x 4,5cmx4,5cm) für die Samen , und habe diese mit Anzuchterde, die aber nochmals mit Perlite vermischt wurde, aufgefüllt und angegossen, feucht aber nie nass. Die Samen werden dann mit einem dünnen Hölzchen in die Erde gedrückt, ich gebe 4 von einer Sorte in die einzelnen "Töpfchen", so spare ich mir zumindest am Anfang etwas Platz. Wenn alle "Töpfchen" voll sind dann kommt eine Haube drüber und ich stelle sie auf meinen Fußboden im Wintergarten, der hat nämlich Fußbodenheizung und so erspare ich mir die Heizmatte zur Anzucht der Samen.
Nach dem Auflaufen der Samen hin und wieder mal lüften, die Haube kommt aber erst endgültig runter wenn alle Samen das erste richtige Blattpaar entwickelt haben.
Immer aufpassen dass das Substrat nicht austrocknet, aber nur tropfenweise Wasser geben.
Sobald die Sämlinge das erste richtige Blattpaar haben können sie auch im Halbschatten draußen im Garten stehen.
Herzliche Grüße
Ulla
ich bringe im Frühjahr, ab Mitte Februar bis Anfang Mai, ca. 400 bis 500 Samen in die Erde, davon gehen ca. 90% auf. Davon entwickeln sich aber wieder nur ca. 90% gut, die anderen krepeln gleich zu Anfang und werden entfernt. Dann entwickeln sich über den Sommer/Spätsommer noch mal einige nicht richtig und so reduziert sich das auf eine erträgliche Menge für die Überwinterung, d.h. im Moment stehen 300 kleine Pflanzen bei mir.
Ich habe früher mal einige Samen von Dick Johnson und Charles Atiu aufgezogen, aber diese waren extrem empfindlich in unserem Winter und sind fast alle relativ schnell kaputt gegangen, von Charles stehen gerade mal noch 3 Pfllanzen da, sie wachsen aber extrem langsam, sind nach drei fast vier Jahren erst an die 40cm hoch und verweigern hartnäckig die Blüte.
Ich zeige mal wie das bei mir anfängt mit der Anzucht der Samen und wie es sich dann weiter entwickelt.
Zuerst kommt dabei das Anritzen der Samen, dafür immer ein sehr scharfes Messer nehmen. Samen haben die Form von einem Embryo, oben ein rundes Köpfchen und nach unten hin gehen sie spitz zusammen, da sitzen die Wurzelanlagen. Die Samen werden so unter den Finger gelegt dass das runde Köpfchen hervorschaut und das wird nun angeritzt.
Ich nehme 10er Schalen (10x 4,5cmx4,5cm) für die Samen , und habe diese mit Anzuchterde, die aber nochmals mit Perlite vermischt wurde, aufgefüllt und angegossen, feucht aber nie nass. Die Samen werden dann mit einem dünnen Hölzchen in die Erde gedrückt, ich gebe 4 von einer Sorte in die einzelnen "Töpfchen", so spare ich mir zumindest am Anfang etwas Platz. Wenn alle "Töpfchen" voll sind dann kommt eine Haube drüber und ich stelle sie auf meinen Fußboden im Wintergarten, der hat nämlich Fußbodenheizung und so erspare ich mir die Heizmatte zur Anzucht der Samen.
Nach dem Auflaufen der Samen hin und wieder mal lüften, die Haube kommt aber erst endgültig runter wenn alle Samen das erste richtige Blattpaar entwickelt haben.
Immer aufpassen dass das Substrat nicht austrocknet, aber nur tropfenweise Wasser geben.
Sobald die Sämlinge das erste richtige Blattpaar haben können sie auch im Halbschatten draußen im Garten stehen.
Herzliche Grüße
Ulla