Düngung von Hibisken
Verfasst: Fr 26. Okt 2012, 18:58
Ein ganz wichtiges Kapitel in der Kultur der Hibisken ist die richtige Düngung:
Die Wachstumszeit für die Hibisken beginnt im März und endet bereits Ende Juli, ab dann werden die Knospen angelegt und die Pflanze bereitet sich für die Samenproduktion vor, das Wachstum ist nur noch minimal.
Dementsprechend muss die Düngung darauf abgestimmt werden.
Da Hibisken ganz schlecht Phosphor im Erdreich vertragen sollte man einen Dünger nehmen der bei der N-P-K Formel ein Verhältnis von 2-1-2 oder 2-1-3 zeigt, aber immer mit Mikronährstoffen.
Von April bis Ende Juli z.B. mit 14-7-14 oder notfalls mit 15-10-15 mit jedem Gießwasser in doppelter Konzentration gießen, denn Hibisken sind Düngerfresser.
August und September (wer mag) einen Kalium betonten Dünger wie z.B. Hakaphos soft Plus mit 14-6-24 nehmen, damit reifen die Neutriebe gut aus und die Blütenfarbe wird intensiver, ebenfalls mit jedem Gießwasser in doppelter Konzentration.
Im Oktober brauchen vor allen Dingen die noch blühenden Hibisken Dünger, daher zweimal die Woche in normaler Konzentration geben, im November ein Mal die Woche, im Dezember und Januar ein bis zwei Mal im Monat.
Ab März brauchen die Hibisken die normale Ration aber schon mit jedem Gießwasser.
Wer einen noch Phosphor ärmeren Dünger einsetzt sollte dann zumindest in den Sommermonaten einen Phosphor betonten Dünger als Blattspritzung verwenden.
Zusätzlich kann man die Hibisken noch mit Hilfsmitteln kräftigen.
Biplantol vitel nt zeigte bei der Erprobung über drei Jahre nicht allzu große Wirkung, weder bei den Sämlingen noch bei den erwachsenen Pflanzen.
Superthrive (im Moment nicht zu haben in Deutschland) zeigte nur bei den Sämlingen gute Ergebnisse, die großen Pflanzen zeigten sich "unbeeindruckt"
Am besten hat bis jetzt bei mir Auxym (nein, ich bekomme kein Geld von der Firma!) abgeschnitten und zwar bei den Sämlingen wie auch bei den größeren und wirklich großen Pflanzen.
Die Sämlinge sind kräftiger und gesünder im Wurzelbereich, die größeren und großen Hibisken haben sehr viel bessere Belaubung, etwas was gerade nach der zweimaligen oder sogar dreimaligen Spritzung mit Pestiziden/Akariziden auffält. Sie sind nicht so empfindlich und überstehen den Winter besser, hoffe das bewahrheitet sich nun im dritten, bzw. vierten Winter (seit Behandlungsbeginn) wieder.
Herzliche Grüße
Ulla
Die Wachstumszeit für die Hibisken beginnt im März und endet bereits Ende Juli, ab dann werden die Knospen angelegt und die Pflanze bereitet sich für die Samenproduktion vor, das Wachstum ist nur noch minimal.
Dementsprechend muss die Düngung darauf abgestimmt werden.
Da Hibisken ganz schlecht Phosphor im Erdreich vertragen sollte man einen Dünger nehmen der bei der N-P-K Formel ein Verhältnis von 2-1-2 oder 2-1-3 zeigt, aber immer mit Mikronährstoffen.
Von April bis Ende Juli z.B. mit 14-7-14 oder notfalls mit 15-10-15 mit jedem Gießwasser in doppelter Konzentration gießen, denn Hibisken sind Düngerfresser.
August und September (wer mag) einen Kalium betonten Dünger wie z.B. Hakaphos soft Plus mit 14-6-24 nehmen, damit reifen die Neutriebe gut aus und die Blütenfarbe wird intensiver, ebenfalls mit jedem Gießwasser in doppelter Konzentration.
Im Oktober brauchen vor allen Dingen die noch blühenden Hibisken Dünger, daher zweimal die Woche in normaler Konzentration geben, im November ein Mal die Woche, im Dezember und Januar ein bis zwei Mal im Monat.
Ab März brauchen die Hibisken die normale Ration aber schon mit jedem Gießwasser.
Wer einen noch Phosphor ärmeren Dünger einsetzt sollte dann zumindest in den Sommermonaten einen Phosphor betonten Dünger als Blattspritzung verwenden.
Zusätzlich kann man die Hibisken noch mit Hilfsmitteln kräftigen.
Biplantol vitel nt zeigte bei der Erprobung über drei Jahre nicht allzu große Wirkung, weder bei den Sämlingen noch bei den erwachsenen Pflanzen.
Superthrive (im Moment nicht zu haben in Deutschland) zeigte nur bei den Sämlingen gute Ergebnisse, die großen Pflanzen zeigten sich "unbeeindruckt"
Am besten hat bis jetzt bei mir Auxym (nein, ich bekomme kein Geld von der Firma!) abgeschnitten und zwar bei den Sämlingen wie auch bei den größeren und wirklich großen Pflanzen.
Die Sämlinge sind kräftiger und gesünder im Wurzelbereich, die größeren und großen Hibisken haben sehr viel bessere Belaubung, etwas was gerade nach der zweimaligen oder sogar dreimaligen Spritzung mit Pestiziden/Akariziden auffält. Sie sind nicht so empfindlich und überstehen den Winter besser, hoffe das bewahrheitet sich nun im dritten, bzw. vierten Winter (seit Behandlungsbeginn) wieder.
Herzliche Grüße
Ulla