Hibiskussamen und meine Erfahrungswerte
Verfasst: So 6. Jan 2013, 16:48
Gerade habe ich im Kamelienforum über den Schwimmtest für Samen gelesen und möchte das Thema hier gerne aufgreifen.
Als ich vor zig Jahren anfing mich mit Hibiskuszüchtern aus den USA und Australien auszutauschen wurde mir auch immer geraten diesen Schwimmtest bei meinen Samen durchzuführen. Ich probierte es aus aber bei mir schwammen dann nach 3 Stunden oftmals über die Hälfte der Samen oben. Natürlich stellte mich das nicht zufrieden und ich begann alle Samen wie üblich anzuritzen und auszusäen. Bei einigen der Samen war beim anritzen klar zu sehen dass der Keimling sehr klein war und deshalb viel Platz in der Hülle, deshalb das Aufschwimmen im Wasser. Nur wenige Samen waren tatsächlich taub und so habe ich mich in den folgenden Jahren nicht mehr um den Schwimmtest gekümmert.
Interessant ist aber folgende Erkenntnis: mich hat es immer fasziniert dass von einer Kreuzung sich ganz unterschiedlich entwickelnde Sämlinge heran wuchsen, teilweise mit immensen Größenunterschieden. Ich wollte unbedingt wissen ob es da irgendwelche Kriterien gibt (außer die Vererbung) warum das so ist und habe die letzten drei Jahre bei der Aussaat eine Liste geführt. Ich habe detailliert aufgelistet wie die Samen nach dem Anritzen aussahen, ob sie einen Keimling hatten der die Schale ganz ausfüllte oder nur zur Hälfte oder gar nicht zu sehen war.
Nun kann ich sagen dass alle Samen mit großem Keimling auch besonders schnell und groß heranwachsende Sämlinge zeigten. Die Samen mit kleinerem Keimling haben auch noch relativ kräftige Sämlinge hervorgebracht, die aber schon nicht mehr so groß wurden. Die Samen bei dem der Keimling sehr klein war liefen zwar auf aber wurden nicht sehr kräftig und kümmerten meist im Winter, von ihnen gingen auch etwa 1/3 ein.
Ich denke mal dass neben der Vererbung die man ja bei den Hibisken unmöglich aufdröseln kann nun also doch auch die Größe des Keimlings eine entscheidende Rolle spielt wie gut ein Sämling heranwächst und sich entwickelt.
Herzliche Grüße
Ulla
Als ich vor zig Jahren anfing mich mit Hibiskuszüchtern aus den USA und Australien auszutauschen wurde mir auch immer geraten diesen Schwimmtest bei meinen Samen durchzuführen. Ich probierte es aus aber bei mir schwammen dann nach 3 Stunden oftmals über die Hälfte der Samen oben. Natürlich stellte mich das nicht zufrieden und ich begann alle Samen wie üblich anzuritzen und auszusäen. Bei einigen der Samen war beim anritzen klar zu sehen dass der Keimling sehr klein war und deshalb viel Platz in der Hülle, deshalb das Aufschwimmen im Wasser. Nur wenige Samen waren tatsächlich taub und so habe ich mich in den folgenden Jahren nicht mehr um den Schwimmtest gekümmert.
Interessant ist aber folgende Erkenntnis: mich hat es immer fasziniert dass von einer Kreuzung sich ganz unterschiedlich entwickelnde Sämlinge heran wuchsen, teilweise mit immensen Größenunterschieden. Ich wollte unbedingt wissen ob es da irgendwelche Kriterien gibt (außer die Vererbung) warum das so ist und habe die letzten drei Jahre bei der Aussaat eine Liste geführt. Ich habe detailliert aufgelistet wie die Samen nach dem Anritzen aussahen, ob sie einen Keimling hatten der die Schale ganz ausfüllte oder nur zur Hälfte oder gar nicht zu sehen war.
Nun kann ich sagen dass alle Samen mit großem Keimling auch besonders schnell und groß heranwachsende Sämlinge zeigten. Die Samen mit kleinerem Keimling haben auch noch relativ kräftige Sämlinge hervorgebracht, die aber schon nicht mehr so groß wurden. Die Samen bei dem der Keimling sehr klein war liefen zwar auf aber wurden nicht sehr kräftig und kümmerten meist im Winter, von ihnen gingen auch etwa 1/3 ein.
Ich denke mal dass neben der Vererbung die man ja bei den Hibisken unmöglich aufdröseln kann nun also doch auch die Größe des Keimlings eine entscheidende Rolle spielt wie gut ein Sämling heranwächst und sich entwickelt.
Herzliche Grüße
Ulla