Findlingskinder… jetzt bei Hosta nachschauen!
Verfasst: Do 21. Mai 2015, 00:37
Findlingskinder… jetzt bei Hosta nachschauen!
Die Temperaturen sind zwar noch nicht so recht für die Badebekleidung geeignet, aber in der Natur tut sich schon mehr als erwartet: es gibt nicht nur in den Vogelkästen Nachwuchs, nein, auch unter den Hosta muß man jetzt schon mal genauer hinschauen. Es gibt unter Umständen dort Sämlinge zu sehen!
Unter manchem Horst finden sich jetzt kleine Hosta, so mit 1 bis 2 Blatt. Sie sind vom letzten Herbst einfach liegengeblieben oder vom Wind dort hingeweht worden und treiben nun aus. Und wenn auch die von oben Schutz gebende Pflanze mit Namen bekannt ist (bei uns H.‘Hanky Panky‘), ist wohl kaum festzustellen, wer denn die Eltern dieser kleinen Pflänzchen sind. In unserem Fall ist das ganz einfach: H.‘Hanky Panky‘ setzt keine Saat an, also „von anderen“ Herkunftsorten.
Interessant ist nun schon, was diese Kleinen uns erzählen: sind wir grün, gelb, gestreaked? An den gezeigten ist bisher nur die Farbe „Gelb“ identifizierbar. Aber das heißt ja nicht, dass die Pflanze auch in dieser Farbe bleibt. Über die zukünftige Größe ist nur zu mutmaßen, gleiches zu Blattform und –textur und Farbe der Blüten, diese vielleicht sogar duftend? –
Jetzt ist Geduld gefragt. Die Pflänzchen sollten mindestens bis zum 3.Blatt an der Keimstelle bleiben, dann könnte man sie vorsichtig ausgraben und in einen kleinen Blumentopf setzen und schattig stellen. Wer dann das Gießen nicht vergisst, bekommt bis zum Herbst eine nette kleine neue Hostasammlung. Zum Jahresende kann dann über den Verbleib der Pflanzen entschieden werden: Komposthaufen oder weiterpflegen.
Wir haben zwar etwas Erfahrung mit der Hostazucht, werden aber immer wieder von der Wandlungsfähigkeit der kleinen Hostakinder überrascht und lassen uns daher beim Entsorgen viel Zeit. Das kann dann schon mal Jahre dauern.
Schauen Sie doch auch mal nach…aber mit der vielleicht doch nötigen Vorsicht beim Jäten im Garten und an den Hosta-Töpfen.
LG
totaleclipse
Die Temperaturen sind zwar noch nicht so recht für die Badebekleidung geeignet, aber in der Natur tut sich schon mehr als erwartet: es gibt nicht nur in den Vogelkästen Nachwuchs, nein, auch unter den Hosta muß man jetzt schon mal genauer hinschauen. Es gibt unter Umständen dort Sämlinge zu sehen!
Unter manchem Horst finden sich jetzt kleine Hosta, so mit 1 bis 2 Blatt. Sie sind vom letzten Herbst einfach liegengeblieben oder vom Wind dort hingeweht worden und treiben nun aus. Und wenn auch die von oben Schutz gebende Pflanze mit Namen bekannt ist (bei uns H.‘Hanky Panky‘), ist wohl kaum festzustellen, wer denn die Eltern dieser kleinen Pflänzchen sind. In unserem Fall ist das ganz einfach: H.‘Hanky Panky‘ setzt keine Saat an, also „von anderen“ Herkunftsorten.
Interessant ist nun schon, was diese Kleinen uns erzählen: sind wir grün, gelb, gestreaked? An den gezeigten ist bisher nur die Farbe „Gelb“ identifizierbar. Aber das heißt ja nicht, dass die Pflanze auch in dieser Farbe bleibt. Über die zukünftige Größe ist nur zu mutmaßen, gleiches zu Blattform und –textur und Farbe der Blüten, diese vielleicht sogar duftend? –
Jetzt ist Geduld gefragt. Die Pflänzchen sollten mindestens bis zum 3.Blatt an der Keimstelle bleiben, dann könnte man sie vorsichtig ausgraben und in einen kleinen Blumentopf setzen und schattig stellen. Wer dann das Gießen nicht vergisst, bekommt bis zum Herbst eine nette kleine neue Hostasammlung. Zum Jahresende kann dann über den Verbleib der Pflanzen entschieden werden: Komposthaufen oder weiterpflegen.
Wir haben zwar etwas Erfahrung mit der Hostazucht, werden aber immer wieder von der Wandlungsfähigkeit der kleinen Hostakinder überrascht und lassen uns daher beim Entsorgen viel Zeit. Das kann dann schon mal Jahre dauern.
Schauen Sie doch auch mal nach…aber mit der vielleicht doch nötigen Vorsicht beim Jäten im Garten und an den Hosta-Töpfen.
LG
totaleclipse