Hibiscus storckii Scheinen
- Holger
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Hibiscus storckii Scheinen
Hallo,
ich möchte gern eine weitere Wildart hier vorstellen, auch wenn der Art-Status umstritten ist.
Es ist Hibiscus storckii, beschrieben von Berthold Seemann 1861. Natürliches Vorkommen bis heute nicht mehr ermittelt, beschrieben ist er von Fidjii.
Diese Art hat Berthold Seemann nach seinem Assistenten Jacob Storck benannt. Sie erschien ihm so eigenständig, dass er ihr Art-Status zuerkannt hat. Er ging dabei unter anderem auf die Wuchsform und die Blütenfarbe ein.
Viele halten H. storckii nicht für eine echte Art, sondern für eine frühe Hybride von H. rosa-sinensis. Unklarheit besteht wohl vor allem, weil die Art in der Natur nicht mehr aufgefunden wurde und es wenig beziehungsweise kein gesichertes Material in Kultur gibt. Über Herbarbelege habe ich bisher auch nichts gelesen. So ist also fraglich, welche ‚Art‘ Berthold Seemann 1861 vor Augen hatte und ob diese noch heute in Kultur ist.
Andererseits habe ich so um 1995 meine Pflanze aus dem botanischen Garten in Hannover (Berthold Seemann kam aus Hannover) als H. storckii erhalten, war damals allerdings noch nicht vertraut genug mit der Geschichte um nach dessen Herkunft zu fragen. Im botanischen Garten Hamburg wird auch eine Pflanze dieser Art als H. storckii kultiviert. Ebenso taucht in einem Bericht von Hibiscus International von 2004 ein Bild eben dieser Pflanze von J. F. Giraud aus dem Jahr 2002 als Hibiscus storckii auf. Auch ein kommerzieller Anbieter aus den USA zeigt Bilder von H. storckii, die dem von mir gepflegten Hibiskus entsprechen. Die Quelle soll Saatgut sein. Und es wird dort darauf hingewiesen, dass Kew Botanical Gardens Stecklingsmaterial von B. Seemann bekommen habe und diese Pflanzenart bis heute erhalten konnte.
Was meines Wissens für einen Art-Status spricht, ist die Tatsache, dass H. storckii leicht Samen ansetzt und die daraus aufgezogenen Pflanzen im Aussehen wieder genau der Mutterpflanze entsprechen. (Wenn es auch länger dauert als bei Stecklingen, bis sie blühen) Bei einer Hybride ginge ich von einer Aufspaltung aus, wenn ich da nicht auf dem Holzweg bin. Bin ich?
Vielleicht weiß ja hier jemand, wie es zu dieser plötzlichen ‚Identifizierung‘ kam. Jedenfalls findet man zurzeit im Internet unter H. storckii meist Bilder des von mir gepflegten Hibiskus, das war vor ein paar Jahren noch nicht so.
Auf jeden Fall ein Hibiskus, der mir gut gefällt, leicht wächst und reichlich blüht. Vermehrung ist über Stecklinge gut möglich. Der Winter wird im geheizten Zimmer trotz wenig Licht und kühler Fensterbank gut überstanden.
Die Blüten sind für eine Wildform relativ groß, je wärmer es ist, desto größer. Sie halten, wie wohl bei den meisten, einen Tag, selten zwei (wenn es kühler ist). Und er wird, regelmäßig geschnitten, nicht zu groß.
Ich halte ihn in normalem TKS bei regelmäßiger und guter Düngung.
Viele Grüße
Holger
ich möchte gern eine weitere Wildart hier vorstellen, auch wenn der Art-Status umstritten ist.
Es ist Hibiscus storckii, beschrieben von Berthold Seemann 1861. Natürliches Vorkommen bis heute nicht mehr ermittelt, beschrieben ist er von Fidjii.
Diese Art hat Berthold Seemann nach seinem Assistenten Jacob Storck benannt. Sie erschien ihm so eigenständig, dass er ihr Art-Status zuerkannt hat. Er ging dabei unter anderem auf die Wuchsform und die Blütenfarbe ein.
Viele halten H. storckii nicht für eine echte Art, sondern für eine frühe Hybride von H. rosa-sinensis. Unklarheit besteht wohl vor allem, weil die Art in der Natur nicht mehr aufgefunden wurde und es wenig beziehungsweise kein gesichertes Material in Kultur gibt. Über Herbarbelege habe ich bisher auch nichts gelesen. So ist also fraglich, welche ‚Art‘ Berthold Seemann 1861 vor Augen hatte und ob diese noch heute in Kultur ist.
Andererseits habe ich so um 1995 meine Pflanze aus dem botanischen Garten in Hannover (Berthold Seemann kam aus Hannover) als H. storckii erhalten, war damals allerdings noch nicht vertraut genug mit der Geschichte um nach dessen Herkunft zu fragen. Im botanischen Garten Hamburg wird auch eine Pflanze dieser Art als H. storckii kultiviert. Ebenso taucht in einem Bericht von Hibiscus International von 2004 ein Bild eben dieser Pflanze von J. F. Giraud aus dem Jahr 2002 als Hibiscus storckii auf. Auch ein kommerzieller Anbieter aus den USA zeigt Bilder von H. storckii, die dem von mir gepflegten Hibiskus entsprechen. Die Quelle soll Saatgut sein. Und es wird dort darauf hingewiesen, dass Kew Botanical Gardens Stecklingsmaterial von B. Seemann bekommen habe und diese Pflanzenart bis heute erhalten konnte.
Was meines Wissens für einen Art-Status spricht, ist die Tatsache, dass H. storckii leicht Samen ansetzt und die daraus aufgezogenen Pflanzen im Aussehen wieder genau der Mutterpflanze entsprechen. (Wenn es auch länger dauert als bei Stecklingen, bis sie blühen) Bei einer Hybride ginge ich von einer Aufspaltung aus, wenn ich da nicht auf dem Holzweg bin. Bin ich?
Vielleicht weiß ja hier jemand, wie es zu dieser plötzlichen ‚Identifizierung‘ kam. Jedenfalls findet man zurzeit im Internet unter H. storckii meist Bilder des von mir gepflegten Hibiskus, das war vor ein paar Jahren noch nicht so.
Auf jeden Fall ein Hibiskus, der mir gut gefällt, leicht wächst und reichlich blüht. Vermehrung ist über Stecklinge gut möglich. Der Winter wird im geheizten Zimmer trotz wenig Licht und kühler Fensterbank gut überstanden.
Die Blüten sind für eine Wildform relativ groß, je wärmer es ist, desto größer. Sie halten, wie wohl bei den meisten, einen Tag, selten zwei (wenn es kühler ist). Und er wird, regelmäßig geschnitten, nicht zu groß.
Ich halte ihn in normalem TKS bei regelmäßiger und guter Düngung.
Viele Grüße
Holger
-
UllaL
Re: Hibiscus storckii
Hallo Holger,
da bist Du mir mit Deinem Hibiscus storckii zuvorgekommen, hatte ich doch die Vorstellung dieser Hibiskusart für das Wochenende geplant
Vor Jahren bekam ich einen Hibiskus storckii von einem privaten Sammler und Zeitgleich (nach ewigen Anstrengungen und zweimaligen Besuchen) von Kew Gardens. Beide entwickelten sich langsam und zeigten mir fast zur gleichen Zeit ihre Blüten die dann aber doch unterschiedlich waren. Leider habe ich kein Blattfoto von der Pflanze von dem privaten Sammler.
Ich habe damals Bob Rivers-Smith, ein Hibiskusfreund aus Australien der aber seine Wurzeln in Fiji hat, die Fotos meiner beiden Hibiscus storckii Pflanzen geschickt und er meinte die Pflanze von Kew Gardens entspräche mehr dem was er aus der Literatur und von seinen Nachforschungen kennt.
Bei meinen beiden Pflanzen war auch die Blütengröße unterschiedlich, die vom privaten Sammler war größer/runder und mehr rosa als die von Kew Gardens.
Der Wuchs war ebenfalls unterschiedlich, die vom priv. Sammler war schön buschig, die von Kew Gardens wuchs staksiger trotz guter Verzweigung.
Leider habe ich beide Pflanzen vor zwei Jahren im Winter verloren, habe zu spät bemerkt dass sich Regenwürmer wie auch massiv Trauermücken in die Erde "eingenistet" hatten. Manchmal ist es sehr schlecht eine große Sammlung zu haben, bei der Menge sieht man nicht immer sofort wo Schädlinge in der Erde hocken
Du liegst richtig was die Aufspaltung bei einer Hybride angeht.
Leider habe ich keine Kreuzung vorgenommen und auch keine Kreuzung mit meinen Hibiscus rosa-sinensis
Ich freue mich jedenfalls sehr über Deine herrlichen Pflanzen und die vielen Blüten,
herzliche Grüße
Ulla
da bist Du mir mit Deinem Hibiscus storckii zuvorgekommen, hatte ich doch die Vorstellung dieser Hibiskusart für das Wochenende geplant
Vor Jahren bekam ich einen Hibiskus storckii von einem privaten Sammler und Zeitgleich (nach ewigen Anstrengungen und zweimaligen Besuchen) von Kew Gardens. Beide entwickelten sich langsam und zeigten mir fast zur gleichen Zeit ihre Blüten die dann aber doch unterschiedlich waren. Leider habe ich kein Blattfoto von der Pflanze von dem privaten Sammler.
Ich habe damals Bob Rivers-Smith, ein Hibiskusfreund aus Australien der aber seine Wurzeln in Fiji hat, die Fotos meiner beiden Hibiscus storckii Pflanzen geschickt und er meinte die Pflanze von Kew Gardens entspräche mehr dem was er aus der Literatur und von seinen Nachforschungen kennt.
Bei meinen beiden Pflanzen war auch die Blütengröße unterschiedlich, die vom privaten Sammler war größer/runder und mehr rosa als die von Kew Gardens.
Der Wuchs war ebenfalls unterschiedlich, die vom priv. Sammler war schön buschig, die von Kew Gardens wuchs staksiger trotz guter Verzweigung.
Leider habe ich beide Pflanzen vor zwei Jahren im Winter verloren, habe zu spät bemerkt dass sich Regenwürmer wie auch massiv Trauermücken in die Erde "eingenistet" hatten. Manchmal ist es sehr schlecht eine große Sammlung zu haben, bei der Menge sieht man nicht immer sofort wo Schädlinge in der Erde hocken
Du liegst richtig was die Aufspaltung bei einer Hybride angeht.
Leider habe ich keine Kreuzung vorgenommen und auch keine Kreuzung mit meinen Hibiscus rosa-sinensis
Ich freue mich jedenfalls sehr über Deine herrlichen Pflanzen und die vielen Blüten,
herzliche Grüße
Ulla
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RosaRot (unerwünscht)
Re: Hibiscus storckii
Wie schade Ulla, dass Du den H. storckii aus Kew nicht erhalten konntest! Und vielen Dank Holger für die Vorstellung!
Mein Exemplar stammt aus Stecklingsmaterial von einem privaten Sammler. Sämlinge aus anderer Quelle wachsen zur Zeit heran, sind noch klein.
So richtig gut wil mein Exemplar aber nicht wachsen, letzten Winter (2012) war es kurz vor dem Sterben und ich habe Stecklinge gemacht, die aber auch nicht so gut wollen. Vielleicht sollte ich sie in reines TKS umsetzen?
Könnte ich mit einem ja mal probieren...
Mein Exemplar stammt aus Stecklingsmaterial von einem privaten Sammler. Sämlinge aus anderer Quelle wachsen zur Zeit heran, sind noch klein.
So richtig gut wil mein Exemplar aber nicht wachsen, letzten Winter (2012) war es kurz vor dem Sterben und ich habe Stecklinge gemacht, die aber auch nicht so gut wollen. Vielleicht sollte ich sie in reines TKS umsetzen?
Könnte ich mit einem ja mal probieren...
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- Tetje
- Beiträge: 20450
- Registriert: So 16. Jan 2011, 16:58
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Re: Hibiscus storckii
Hallo Holger,
ich denke, dass ich dir helfen kann und nun hast du die Möglichkeit zu vergleichen.
Bei meinen Recherchen über die Clivia, bin ich über diese frühe Illustration von 1879
förmlich gestolpert.
ich denke, dass ich dir helfen kann und nun hast du die Möglichkeit zu vergleichen.
Bei meinen Recherchen über die Clivia, bin ich über diese frühe Illustration von 1879
förmlich gestolpert.
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Viele Grüße
Tetje
„Habt Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“
Johann Wolfgang von Goethe
Tetje
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Johann Wolfgang von Goethe
-
UllaL
Re: Hibiscus storckii
Hallo RosaRot,
na da hast Du wohl etwas missverstanden, ich habe ja von Kew Gardens Holz bekommen und das blühte dann völlig anders als das was ich von einem privaten Sammler bekam.
Nun sieht Deine Blüte von Hibiscus storckii wieder anders aus, interessant auch dass die Blattstile rot sind,das habe ich bei keinem meiner H. storckii gesehen.
Ich würde meine Pflanzen nie in reines TKS Substrat setzen, ich nehme sogar viel lieber die Erdmischungen für Kübel- und Balkonpflanzen wo viel Grobmaterial mit drin ist und die wird zusätzlich noch mit Perlite vermischt sodass sie wirklich ganz durchlässig wird.
Stell Deine Pflanzen doch mal für einige Zeit auf die Heizmatte, ich weiß sie brauchen viel Fuß-Wärme im Winter und meine beiden Pflanzen standen im Winter immer direkt auf der Fußbodenheizung.
Herzliche Grüße
Ulla
na da hast Du wohl etwas missverstanden, ich habe ja von Kew Gardens Holz bekommen und das blühte dann völlig anders als das was ich von einem privaten Sammler bekam.
Nun sieht Deine Blüte von Hibiscus storckii wieder anders aus, interessant auch dass die Blattstile rot sind,das habe ich bei keinem meiner H. storckii gesehen.
Ich würde meine Pflanzen nie in reines TKS Substrat setzen, ich nehme sogar viel lieber die Erdmischungen für Kübel- und Balkonpflanzen wo viel Grobmaterial mit drin ist und die wird zusätzlich noch mit Perlite vermischt sodass sie wirklich ganz durchlässig wird.
Stell Deine Pflanzen doch mal für einige Zeit auf die Heizmatte, ich weiß sie brauchen viel Fuß-Wärme im Winter und meine beiden Pflanzen standen im Winter immer direkt auf der Fußbodenheizung.
Herzliche Grüße
Ulla
-
UllaL
Re: Hibiscus storckii
Hallo Tetje,
ich kenne diese Abbildung aber sie hat in der Hibiskuswelt nur zur weiteren Verwirrung beigetragen was die Richtigkeit der jetzt noch vorhandenen Exemplare des Hibiscus storckii anbelangt.
Die schmale lanzett ähnliche Form der Blätter stimmte bei meiner aus Kew Gardens wie auch bei meiner von dem privaten Sammler, die Unterschiede waren die eher glatten Ränder bei der Kew und die gezahnten bei privatem S..
Ich denke wir werden auch weiterhin das Rätsel der vorhandenen Exemplare von Hibiscus storckii nicht lösen können, also freuen wir uns an denen die wir haben oder hatten.
Herzliche Grüße
Ulla
ich kenne diese Abbildung aber sie hat in der Hibiskuswelt nur zur weiteren Verwirrung beigetragen was die Richtigkeit der jetzt noch vorhandenen Exemplare des Hibiscus storckii anbelangt.
Die schmale lanzett ähnliche Form der Blätter stimmte bei meiner aus Kew Gardens wie auch bei meiner von dem privaten Sammler, die Unterschiede waren die eher glatten Ränder bei der Kew und die gezahnten bei privatem S..
Ich denke wir werden auch weiterhin das Rätsel der vorhandenen Exemplare von Hibiscus storckii nicht lösen können, also freuen wir uns an denen die wir haben oder hatten.
Herzliche Grüße
Ulla
- Tetje
- Beiträge: 20450
- Registriert: So 16. Jan 2011, 16:58
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Re: Hibiscus storckii
Hallo Ulla,
die Antwort verstehe ich nicht und warum sollte diese frühe Illustration zur Verunsicherung beitragen? Genau das Gegenteil ist für mich der Fall!
Für mich persönlich ist es die Art, weil ich weiß wie genau damals solche Zeichnungen von Fachleuten angelegt worden sind.
Die von euch gezeigten Pflanzen haben eine gewisse Ähnlichkeit, das ist aber auch alles und das gezeigte Blatt von der Storckii aus dem Kew Garden, hat fast keine Ähnlichkeit mit dem Blatt auf der Illustration.
die Antwort verstehe ich nicht und warum sollte diese frühe Illustration zur Verunsicherung beitragen? Genau das Gegenteil ist für mich der Fall!
Für mich persönlich ist es die Art, weil ich weiß wie genau damals solche Zeichnungen von Fachleuten angelegt worden sind.
Die von euch gezeigten Pflanzen haben eine gewisse Ähnlichkeit, das ist aber auch alles und das gezeigte Blatt von der Storckii aus dem Kew Garden, hat fast keine Ähnlichkeit mit dem Blatt auf der Illustration.
Viele Grüße
Tetje
„Habt Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“
Johann Wolfgang von Goethe
Tetje
„Habt Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“
Johann Wolfgang von Goethe
-
UllaL
Re: Hibiscus storckii
Hallo Tetje,
ich glaube Du hast mich missverstanden, ich sagte ja diese Zeichnung hat die Richtigkeit der vorhandenen " Hibiscus storckii " in Frage gestellt, ich hätte vielleicht das -aber- weglassen sollen und stattdessen das -und- einfügen
Es geht dabei um die Blüte und Blütenform und keine der weiterhin in der Welt als Hibiscus storckii kultivierten Pflanzen zeigte jemals diese runde geschlossene/überlappende Trompetenform, auch nicht beim aufgehen. Alle Exemplare zeigen offene, auseinander fallende Blüten trotz der schmalen Blattform. Was allen Exemplaren eigen ist sind die schmalen Blätter die sich am Stamm in relativ geringem Abstand entwickeln die sich aber auch je nach Alter und Zustand der Pflanze anders zeigen.
Hier nochmal eine Beschreibung aus sehr frühen Jahren:
COLOR Yellow white, slight pastel pinkish, fades later in day to white; straw colored style, lemon yellow stigmas.
BLOOM 6 to 7 inch medium texture, slightly cupped, overlapped. Good bloomer, closes early.
BUSH Good growth habits
LEAF Medium green.
wobei gerade die Beschreibung der Blütenform mit slightly cupped and overlapped (leicht trompetenförmig und überlappend) und die Blütengröße mit 6 bis 7 inch/ 15cm bis 18cm sehr wichtig ist.
Also nochmals, freuen wir uns auch an den nicht mehr wirklich reinen "Hibiscus storckii"
Herzliche Grüße
Ulla
ich glaube Du hast mich missverstanden, ich sagte ja diese Zeichnung hat die Richtigkeit der vorhandenen " Hibiscus storckii " in Frage gestellt, ich hätte vielleicht das -aber- weglassen sollen und stattdessen das -und- einfügen
Es geht dabei um die Blüte und Blütenform und keine der weiterhin in der Welt als Hibiscus storckii kultivierten Pflanzen zeigte jemals diese runde geschlossene/überlappende Trompetenform, auch nicht beim aufgehen. Alle Exemplare zeigen offene, auseinander fallende Blüten trotz der schmalen Blattform. Was allen Exemplaren eigen ist sind die schmalen Blätter die sich am Stamm in relativ geringem Abstand entwickeln die sich aber auch je nach Alter und Zustand der Pflanze anders zeigen.
Hier nochmal eine Beschreibung aus sehr frühen Jahren:
COLOR Yellow white, slight pastel pinkish, fades later in day to white; straw colored style, lemon yellow stigmas.
BLOOM 6 to 7 inch medium texture, slightly cupped, overlapped. Good bloomer, closes early.
BUSH Good growth habits
LEAF Medium green.
wobei gerade die Beschreibung der Blütenform mit slightly cupped and overlapped (leicht trompetenförmig und überlappend) und die Blütengröße mit 6 bis 7 inch/ 15cm bis 18cm sehr wichtig ist.
Also nochmals, freuen wir uns auch an den nicht mehr wirklich reinen "Hibiscus storckii"
Herzliche Grüße
Ulla
- Tetje
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Re: Hibiscus storckii
Hallo Ulla,
jetzt ist deine Botschaft angekommen, so liest sich der Beitrag ganz anders....

jetzt ist deine Botschaft angekommen, so liest sich der Beitrag ganz anders....
Viele Grüße
Tetje
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Tetje
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RosaRot (unerwünscht)
Re: Hibiscus storckii
Ulla,UllaL hat geschrieben:Hallo RosaRot,
na da hast Du wohl etwas missverstanden, ich habe ja von Kew Gardens Holz bekommen und das blühte dann völlig anders als das was ich von einem privaten Sammler bekam.
Nun sieht Deine Blüte von Hibiscus storckii wieder anders aus, interessant auch dass die Blattstile rot sind,das habe ich bei keinem meiner H. storckii gesehen.
Ich würde meine Pflanzen nie in reines TKS Substrat setzen, ich nehme sogar viel lieber die Erdmischungen für Kübel- und Balkonpflanzen wo viel Grobmaterial mit drin ist und die wird zusätzlich noch mit Perlite vermischt sodass sie wirklich ganz durchlässig wird.
Stell Deine Pflanzen doch mal für einige Zeit auf die Heizmatte, ich weiß sie brauchen viel Fuß-Wärme im Winter und meine beiden Pflanzen standen im Winter immer direkt auf der Fußbodenheizung.
Herzliche Grüße
Ulla
mit "erhalten" meinte ich die Pflanze erhalten/durchbringen/weiterpflegen, nicht im Sinne von etwas bekommen...
(Trotzdem wäre es ja sehr schön, noch einmal so einen Steckling aus Kew aufzutreiben, aber wie das anstellen?)
Nach dem TKS fragte ich, weil Holger schreibt, dass er seinen in reinem TKS kultiviert. Es kann ja sein, dass der H. storckii sich in einem anderen Substrat wohler fühlt. Mein normales Substrat ist ebenfalls eine sehr durchlässige selbst zusammengemischte Kübelpflanzenerde. Und die Stecklinge stehen im allgemeinen in noch lockererem Substrat als die Altpflanzen. Auf der Heizmatte standen sie den ganzen Winter.
Heute jedenfalls mussten alle raus, auch die H. storckii (die Sämlinge nicht). Es schüttet und ist ziemlich schön warm, also ist spülen angesagt, morgen kann ich sie ja dann wieder rein holen wenn es sein muss. Mal schauen, wie allen der Wascjhgang bekommt...eine gewisse Härte muss ich meinen Pflanzen schon antraiinieren...
Ich bin sehr gespannt, ob die neuen Sämlinge, falls sie denn mal anfangen etwas zu wachsen, auch rote Stiele bekommen oder nicht.
Zu erwähnen vergaß ich noch, dass der Sammler, von dem ich den Steckling bekam, seine Pflanzen 2008 aus Saatgut von Chiltern Seds gezogen hatte.